Andre Agassi und seine Karriere am Tennisnetz

Als einer der erfolgreichsten männlichen Profitennisspieler ist Andre Agassi weltweit bekannt. Sein Talent kam bereits in jungen Jahren zum Vorschein, weswegen sein Vater, selbst begeisterter Tennisspieler, den eigenen Job aufgab um sich fortan der Karriere seines Sohnes zu widmen. So trainierte Andre bereits in seiner Jugend zusammen mit Profispielern wie Roscoe Tanner am Tennisnetz, bis er mit dreizehn Jahren an der berühmten Tennisakademie von Nick Bolletieri in Florida aufgenommen wurde. Hier trainierte später unter anderem auch die russische Spielerin Anna Kurnikova.

Schon mit fünfzehn erreichte Agassi Profistatus und verließ die Akademie, um einer Tour beizuwohnen. Dabei erreichte er bei einem Wettbewerb in Stratton Mountain das Halbfinale und stieg dadurch auf Rang 91 in die WTA-Weltrang auf. Nach weiteren Erfolgen beendete er die Saison mit Platz 25. Schließlich schaffte er den Sprung unter die besten Spieler der welt durch seine Teilnahme beim Grand Slam 1988.

Der internationale Durchbruch ließ nicht lange auf sich warten

Trotz einiger Niederlagen die in den nächsten jahren folgten, gelang Agassi ab 1992 der internationale Durchbruch: In Wimbledon erreichte Agassi durch Siege gegen Topspieler und ehemalige Titelträger wie Boris Becker und John McEnroe das Finale und gewann den ersten Grand Slam Titel seiner Karriere. Insgesamt siegte Agassi in dieser Saison in drei wichtigen Profiturnieren, unter anderem beim Daviscup.

Wieder folgten Verletzungen und Niederlagen in den Folgejahren, außerdem trennte Agassi sich von seinem damaligen langjährigen Trainer. Danach gewann er als erster ungesetzter Spieler die US-Open und erreichte damit Platz 2 der Weltrangliste.

Insgesamt dauerte Andre Agassis Karriere einundzwanzig Jahre. Er gewann 60 Einzeltitel, davon allein acht bei Grand Slam Turnieren. Außerdem ist er einer von nur acht Spielern, die alle vier Wettbewerbe beim Grand Slam mindestens einmal gewonnen haben. Außerdem holte 1996 olympisches Gold im Einzel und führte die USA zu drei Daviscup Siegen.