Online Reputation Management

Unter dem Begriff Online Reputation Management ist die aktive Einflussnahme auf den Ruf eines Menschen, einer Firma, eines Geschäftes, eines Vereins, einer Organisation oder einem Produkt im Internet zu verstehen. Dabei werden alle Veröffentlichungen im World Wide Web berücksichtigt, egal, ob es sich dabei um Publikationen in Blogs bzw. Foren oder um sogenannten User generated Content handelt, wie er in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. vorkommt.

Online Reputation: Wie ist mein Ruf im Netz?

Wer herausfinden will, wie das eigene Ansehen im Internet geartet ist, muss herausfinden, was über einen selbst im Netz zu finden ist. Dazu gilt es zunächst einmal, den eigenen Namen als Suchbegriff bei den gängigen Suchmaschinen einzugeben. Je nach Suchmaschine gilt zu beachten, dass die Ergebnisse sich leicht voneinander unterscheiden können, da nicht jede Suchmaschine die gleichen Algorithmen nutzt. Die gelisteten Ergebnisse geben einen ersten Eindruck des eigenen Rufs in Netz wieder.

Sind die gelisteten Ergebnisse zumindest zum Teil negativ bzw. fällt die Bewertung des eigenen Unternehmens negativ aus, so ist dies mindestens ärgerlich. Negative Meinungen im Internet können nämlich geschäftsschädigend sein. Wenn Sie also sicher sind, dass die Bewertungen falsch sind und die gelisteten Ergebnisse positiver ausfallen könnten, sollten Sie definitiv handeln. Ab hier greift das Online Reputation Management.

Online Reputation Management

Im ersten Schritt des ORM muss dafür gesorgt werden, dass negative und unrichtige Angaben aus dem Internet gelöscht werden. Dazu ist eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Betreibern der Seite nötig. Sollten diese sich nicht kooperativ zeigen und die falschen Ergebnisse nicht löschen, kann es alle male lohnend sein, sich direkt an Google zu wenden. Seit neusten besteht das sogenannte „Recht auf Vergessen im Internet“. Das heißt zwar nicht, dass die betreffenden Einträge garantiert aus dem Internet entfernt werden müssen, zwingt Google jedoch quasi dazu, die falschen Ergebnisse zumindest nicht mehr als Ergebnis der Suchmaschinenanfrage zu listen.

Neben dieser Sofortmaßnahme gibt es weitere Möglichkeiten, mit denen jeder seinen Ruf im Internet aktiv kontrollieren und steuern kann. Dazu zählt beispielsweise die Analyse der eigenen Webseite bzw. des eigenen Blogs nach suchmaschinenrelevanten Kriterien. Jeder Eintrag sollte in Zukunft für Google, Bing und Co. optimiert werden, damit dieser bei den Suchmaschinen möglichst weit oben gelistet wird.

Regelmäßige Updates und Suchmaschinenoptimierung kurz auch SEO genannt, helfen die eigene Webseite neu zu gestalten und wirken negativen Einträgen langfristig entgegen und verhelfen Ihnen zu einem guten Ruf im Internet.