Schönheitschirurgie Hannover: Otopexie

Fällt der Begriff „Schönheitschirurgie Hannover“ denken wir sofort an Brustvergrößerungen, Fettabsaugungen und Faltenbehandlungen, doch zur plastischen Chirurgie gehört noch viel mehr, als die bekannten Eingriffe. Einer dieser Eingriffe ist die sogenannte Otopexie, bei der abstehende Ohren angelegt werden. Häufig wird dieser Eingriff im Kindesalter durchgeführt, doch auch Erwachsene lassen sich behandeln.

Otopexie: Braucht man das wirklich?

Medizinisch notwendig ist dieser Eingriff nicht, doch das ist auch bei den meisten schönheitschirurgischen Eingriffen ebenfalls der Fall. Grundsätzlich sind abstehende Ohren eine anatomische Variante, die keinerlei Beeinträchtigungen beim Hören verursacht. Allerdings kann dieser Zustand zu psychischen Problemen führen, wenn die Patienten deshalb gemobbt werden. Viele Betroffene schämen sich deshalb ihr Leben lang wegen ihrer abstehenden Ohren.

Wie wird die Operation durchgeführt?

Normalerweise wird hinter der Ohrmuschel ein langer Hautschnitt angelegt, in manchen Fällen wird dieser auch auf der Vorderseite der Ohrmuschel durchgeführt. Heutzutage werden hauptsächlich drei unterschiedliche Methoden eingesetzt, die Anfang der 1960er Jahre entwickelt wurden:

• Ritztechnik: Hier ist keine Naht erforderlich. Der Knorpel wird freigelegt und mit einigen Ritzschnitten bearbeitet. Das führt dazu, dass der Knorpel sich in die gewünschte Richtung biegt.

• Nahttechnik: Der Knorpel wird freigelegt und anschließend mit Fäden in eine neue, optisch ansprechendere Position gebracht.

• Schnitt-Nahttechnik: Hier wird ähnlich, wie bei der Nahttechnik vorgegangen. Bevor das Ohr in eine neue Position gebracht wird, wird der Knorpel vollständig durchtrennt, damit er in einer natürlicheren Position wieder zusammenwächst.

Natürlich werden diese Techniken konstant weiterentwickelt. Derzeit konzentriert sich die moderne Chirurgie darauf, so wenig invasiv wie möglich zu arbeiten, was sich auch in den Techniken der Otopexie zeigt. Die Position wird also nur noch mit minimalen Schnitten und versenkten Kunststofffäden erreicht.